Gemeinde-Info

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„Wir twittern nicht, wir tröten“, können wir neuerdings stolz von uns behaupten. Genau zum richtigen Zeitpunkt haben wir jetzt ein Konto auf der offenen Micro-Blogging-Plattform Mastodon eröffnet, das unter dem Namen https://kirche.social/@k_le zu erreichen ist.

Twitter-Nutzende haben sicher schon von diesem Dienst gehört, den man etwa so beschreiben kann: Mastodon ist ein Zusammenschluss verschiedener Instanzen zu einem großen Kommunikationsnetzwerk. Eine Instanz ist eine Plattform,die irgendein freundlicher Mensch kostenlos und ohne Werbung zur Verfügung stellt. Je nach eigenen Interessen sucht man sich also eine passende Instanz heraus, auf der man sich anmelden kann. Dort kann man kleine Beiträge mit bis zu 500 Zeichen verfassen, Fotos veröffentlichen, auch Audiodateien, Videolinks und so weiter. Eine Anmeldung ist kein Muss, man kann auch ohne bei anderen mitlesen, aber eben nicht kommentieren, keine Sternchen vergeben und Beiträge, die einem gefallen, nicht teilen.

Wie bei Twitter kann man anderen Nutzenden folgen, muss es aber nicht. Jede Instanz hat eine lokale Zeitleiste, in der man die Beiträge der anderen Nutzenden chronologisch angezeigt bekommt. Daneben gibt es noch die Zeitleiste der sogenannten Föderation, in der alle Beiträge der Gemeinschaften einfließen, oder besser gesagt durchrauschen, denn es sind sehr viele.

Im Gegensatz zu Twitter ist Mastodon keine Pöbelecke. Es wird dort auf gutes Benehmen geachtet, vor allem in kleineren Instanzen. Der Umgangston ist freundlich, das Publikum tolerant, nicht rechts, und es gibt auch Einstellungsmöglichkeiten, mit denen sich die Sichtbarkeit von Beiträgen verwalten lässt. Um sich selbst zu schützen, ist es möglich eine Einstellung zu setzen, die Bilder zunächst verwischt, die sogenannte „unpassende Inhalte“ zeigen. Ein so gekennzeichnetes Foto muss man aktiv anklicken, um es zu sehen.

Das zeigt, dass bei Mastodon ziemlich achtsam miteinander umgegangen wird. Auch dass es die Möglichkeit gibt, bei Bildern für blinde Menschen eine Bildbeschreibung zu hinterlegen (wovon auch rege Gebrauch gemacht wird), ist bezeichnend.

 

Welche Instanz ist was für mich?

Wir haben uns ein wenig für euch umgesehen und ein paar Instanzen herausgepickt; diese sind aber nur Vorschläge. Hier gibt es eine Liste, die unter anderem nach deutschen Instanzen gefiltert ist.

 

Das troet.cafe

Das troet.cafe ist eine eher große Instanz mit über 16.000 aktiven Nutzenden. Es hat freundliche Regeln und man kann sich ohne Voranfrage registrieren. Es ist kostenlos, aber wie alle Instanzen freuen sich die Betreiber natürlich über Spenden. Zu diesem Thema verlinke ich hier exemplarisch einen Blogartikel vom Betreiber des troet.cafe, damit wir eine Vorstellung davon haben, was die Dienste wert sind, die uns hier angeboten werden.

 

Das social.dev-wiki und social.tchncs

Ebenfalls ohne Voranfrage kann man sich bei diesen beiden Instanzen registrieren. Beide sind eine Art Gemischtwarenladen, wobei sich bei social.tchncs mehr technisch Affine herumtreiben, während im social.dev-wiki z. B. der Deutsche Journalistenverband zu Hause ist.

Die von uns gewählte Instanz kirche.social ist Teil des Projektes LibreChurch und wird vom LUKi: Linux User im Bereich der Kirchen e.V. betrieben. Kirche.social erfordert eine Anfrage, in der man angibt, warum man der Instanz beitreten möchte. Es ist kostenlos, aber auch der LUKi freut sich natürlich über Spenden oder gar Mitgliedschaften.

 

Welche Apps gibt es?

Neben der Mastodon-App für Android und iOs gibt es auch von anderen Anbietern Apps. Für Android können wir Tusky empfehlen. Mehr haben wir bisher nicht getestet.

 

Wir bitten euch, liebe Gemeindemitglieder, schaut euch doch unseren Auftritt mal an. Wir schreiben dort kleine Beiträge wie zum Beispiel Ankündigungen oder Verlinkungen auf interessante kirchliche Inhalte, aber wir folgen auch zurück, wenn man uns folgt, damit ein Dialog entstehen kann. Mastodon ist eine aufregende Sache, ein Ort, an dem man interessante und schöne Dinge finden kann und gut geschützt vor Personen ist, die einem den Tag verderben können.

 

Wir freuen uns auf euch!

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