Gemeinde-Info

Sakrament Buße / Beichte



Jesu Liebe zeigt sich darin, dass er die Verlorenen sucht, Ausgestoßene hereinholt, Kranke heilt und Versöhnung schenkt ("Option für die Armen"). Deshalb sind uns kirchliches Handeln und ausgesprochene Sakramente der Heilung und Wiederherstellung geschenkt, in denen Jesus sein Heilshandeln fortführt.

 

Verständnis und Praxis von BUSSE und BEICHTE sind heute unübersehbar in einer Krise, so wie auch die Sache, um die es geht. Im Kern geht es um die Frage: Wie finde ich einen konstruktiven Umgang mit Fehlern, Versagen, Schuld – wo uns die Gesellschaft fast nur destruktive Umgangsweisen bietet?

 

Jesus war gerade die Zuwendung zum Sünder und der Heilung in dessen Entfremdung von Gott, von seinen Mitmenschen und von sich selbst ein zentrales Anliegen: „Deine Sünden sind dir vergeben!“ (Mk 2,5) Der Auferstanden beauftragt entsprechend auch seine Jünger: „Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben.“ (Joh 20,22f). Gerade weil wir in Jesu Heilswirken schon von der Verstrickung in Schuld befreit sind, soll sich dies immer neu aktualisieren.

Es gibt vielerlei Möglichkeiten im kirchlichen Leben, die sündenvergebende Kraft (auch für das Unterlassen von Gutem, das uns möglich gewesen wäre) entfalten: der Bußakt am Beginn jeder Eucharistie; das Lesen oder Hören der Heiligen Schrift; Gebet, Werke der Nächstenliebe; direktes Versöhnungshandeln; …

 

Eine gemeinschaftliche BUSSFEIER als Gottesdienst gibt es in unseren Gemeinden an den jeweils beiden Sonntagen vor Weihnachten und vor Ostern in Echterdingen und in Leinfelden.

 

Das SAKRAMENT DER BEICHTE, in der der Priester stellvertretend für Gott einem die Lossprechung zuspricht; „…So spreche ich dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ wird gewöhnlich alle 2 – 3 Wochen am Samstag 16.30 Uhr, in Leinfelden, sowie nach Vereinbarung angeboten. Natürlich kann nur Gott selbst Sünden nachlassen. Er selbst ist (wie bei allen Sakramenten) der eigentlich Handelnde. Ihm stelt sich die Kirche, auch in ihrem amtlichen Handeln als Werkzeug zur Verfügung.



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